Das göttliche Kind…

 

 

Wir können eine aufwändige Klosterarbeit sehen:
ein wohlgeformtes Gesicht und feingliedrige Hände aus Wachs gegossen und in den Konturen verfeinert, mit Brokat und Perlenkette bekleidet.

 

Welch eine Würde ist diesem Kind geschenkt!
Welch eine Hoffnung ruht auf ihm und seiner Zukunft! So sahen Menschen das göttliche Kind. Aber die Hoffnung, die in dieses Kind gelegt wird, will auch hier nicht täuschen.

 

Zu den königlichen Insignien
gehört an die Stelle des Szepters das Kreuz. Das göttliche Kind ist nicht auf Rosen gebettet. In hoffnungslosen Situationen wird es den Glauben durch die Bedrängnis hindurch tragen.

 

Immanuel, Gott mit uns, hilf uns
in Glaube, Hoffnung und Liebe unser Leben und Miteinander zu gestalten, damit gutes Gelingen möglich bleibt.

 

 

Guido Scherrer, Domdekan

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Bild: „Immanuel“ im Kloster Maria der Engel.
Foto: Guido Scherrer

 

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